Was ist Atomenergie?

Atomenergie ist die einzig sichere Möglichkeit die Erde und alles Leben darauf zu zerstören.Durch die Spaltung des kleinsten auf der Erde vorkommenden Teilchens, des Atoms, wird eine Energieart freigesetzt, die von Natur aus nicht vorgesehen ist und nicht in den Energiekreislauf der Erde passt. Dadurch entsteht ein Energie-Ungleichgewicht auf der Erde, mit welchem diese nicht fertig wird. Jede andere Energieart aus fossilen Stoffen wie Öl, Gas, Kohle, Holz usw. ist seit jeher auf der Erde in Form von früheren Pflanzen und anderen Lebewesen vorhanden. Bereits nach den ersten, teils unterirdischen Atomversuchen in den 50iger/60iger Jahren gaben Wissenschaftler zu bedenken, dass dies in der Zukunft möglicherweise Auswirkungen auf Klima und Energiehaushalt der Erde haben kann. Diese Erkenntnis wurde größtenteils ignoriert.

Unverkennbar ist die Häufung von Naturkatastrophen sowohl in der Anzahl und Stärke in immer kürzeren Zeitabständen.

Es ist schwer zu widerlegen, dass die in den letzten Jahrzehnten insbesondere der letzten 10 Jahre und aktuell auftretenden Ereignisen (Klimaveränderung, Vulkanausbrüche, Zunamis, Erdbeben bis Stärke 9, Überschwemmungen usw. ) nicht mit diesem Energie-Ungleichgewicht in Verbindung zu bringen sind.

Die nüchterne Erkenntnis daraus ist schlichtweg auf die Atomenergie gänzlich zu verzichten. Es ist somit keine Frage der Sicherheit von Atomkraftwerken, sondern eine Frage der Atomengergie grundsätzlich.

Dabei wird das Folgeproblem der Entsorgung der alten, mehrere tausend Jahre stark radioaktiv strahlenden Brennstäbe absolut missachtet eingeschätzt, geschweige denn , gelöst.

Der Mensch muss begreifen und eingestehen, dass er die Atomkraft nicht beherrscht. Sie muss so schnell wie möglich abgeschafft werden, weltweit!

Sicherheit von Atomkraftwerken

Ich habe großes Vertrauen in unsere Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker, die alles dafür tun, Atomkraftwerke gegen möglichst alle Störungen und Bedrohungen zu schützen. Leider kann der Mensch nur vor Gefahren schützen, die er bereits kennt oder die er vermuten kann.Die meisten der noch in Betrieb laufenden Werke sind nicht einmal gegen solche bekannten Gefahren geschützt. Dabei handelt es sich z. B. um Flugzeugabstürze, Terrorangriffe, Kometenabstürze, Kühlprobleme durch Wassermangel, sei durch Dürrekatastrophen oder langfristigen Stromausfall usw.(wie jetzt in Japan)

Was aber geschieht, wenn etwas auf der Erde eintritt, was wir noch nicht wissen oder vermuten?

Kein Mensch auf der Welt, am wenigsten die Wissenschaftler in Japan haben vermutet oder für wahrscheinlich gehalten, dass so eine Katastrofe eintritt wie jetzt geschehen. Und es ist halt doch geschehen, das ist fakt!

Die Folgen sind noch nicht abzusehen, wenngleich eines heute schon sicher ist: Japan wird einen großen, teils irreparablen Schaden davontragen, der sich noch auf viele Generationen auswirken wird. Die heute schon messbaren Verstrahlungen sind, wie man sieht, nur schwer in den Griff zu bekommen und werden noch viele hundert Jahre aktiv sein und weitere Schäden verursachen

Wissenschaftler bestätigen bereits heute, dass z.B.das Innere der Erde unter Europa nur ruht. Es ist absolut nicht auszuschliessen, dass Erdbeben einer Stärke 9 oder größer mit all den schweren Folgen einer solchen natürlichen Katastrophe wie in Japan heimgesucht wird.

Die Bevölkerung wird genug damit zu tun haben, sich vor solchen natürlichen Katastrophen zu schützen,  und damit fertig zu werden. Hier noch mehr Gefahrenpotential mit Atomenergie zu schaffen, ist unverantwortlich.

Es gibt eben keine absolute Sicherheit bei Atomkraft. Deshalb ist die Gefahr, sie zu nutzen zu groß.

machbare, kurzfristige Lösungsvorschläge zum Ausstieg aus der Atomenergie

Wir müssen ein grundsätzliches Umdenken in der Energiepolitik und in der Energieverteilung, sowie der Tarifstruktur über uns ergehen lassen.Dies setzt sich aus vielen Mosaiksteinchen zusammen :

 

So ist es eine Tatsache, dass die Sonne täglich mehr als 9.000 mal so viel Energie auf die Erde abstrahlt, wie auf der Erde derzeit verbraucht wird. Nutzen wir also nur 1/9000 dieser Energie, die ja schon da ist und nicht erst erzeugt werden muss, hätten wir das Energieproblem weltweit gelöst.

Warum macht man dann das nicht schon lange ? Weil unsere Forscher, Politiker uns vor allem die Atom-Lobby aufs falsche Pferd gesetzt haben. Hätten wir die Forschnungs- und Entwicklungsgelder, die in die Atomenergie flossen zur Entwicklung der alternativen Energieen verwendet, wären wir heute auf diesem Gebiet schon erheblich weiter

 

Faktoren wie Energieeinsparung, Energieverteilung, alternative Energiegewinnung werden in Zukunft ein große Rolle spielen.

Beginnen wir im Haushalt: Derzeit wird der Stromkunde belohnt, wenn er viel Strom verbraucht. Je mehr er vom E-Werk abnimmt, desto günstiger wird sein kWh-Preis. Das muss genau umgekehrt sein: Ein Sockelverbrauch von wenigen KW als gleichzeitige Spitzenlast sollte zu einem günstigen, sozial verträglichen Nieder-Tarif angeboten werden. Wird über den Sockelverbrauch gleichzeitig mehr Energie verbraucht, so greift ein wesentlich höherer Tarif, der dann zum stromsparen anregen würde. So ist es bei der heutigen Gebäudeinstallation durchaus möglich, dass ein Haushalt gleichzeitig neben dem Elektroherd, die Wasch-Spül-und Trockenmaschine sowie einen Boiler und eine Kaffee-Maschine betreibt. Dies ergibt dann eine zeitweise Gesamtspitzenleistung pro Haushalt von ca. 17 kW. Diese Leistung wird derzeit von den E-Werken bereitgehalten, und dazu bedarf es eben einer stattlichen Anzahl von Kraftwerken.

Wir haben mit einem von uns entwicklten Gerät (BIMATIC) die Möglichkeit geschaffen, gleichzeitig alle o.g. Geräte einzuschalten ohne dass die Spitzenlast von z.B. 8 kW (einstellbar) überschritten wird.

Dies ist nur ein Beispiel, Stromspitzen zu vermeiden ohne auf den Komfort verzichten zu müssen.

 

Derzeit wird von den Stromkonzernen und Politikern gerne auf das Problem des Stromtransportes und der damit verbundenen Leitungsengpässe verwiesen. Ich halte das zum größten Teil als eine simple Ausrede

um ein Argument für evtl. Strompreiserhöhungen zu begründen. Als wenn im Norden nicht der Strom von nordischen  Windrädern verbraucht und im Süden nicht der Strom von südlichen Sonnenkollektoren verbraucht werden könnte. Hier sollte der Grundsatz gelten: Strom dort verbrauchen wo er erzeugt wird und dann zu verbrauchen, wann er erzeugt wird. Dies gilt insbesondere bei Wind- und Sonnenenergie.

Technische Möglichkeiten bieten schon heute z.B. Rundsteuergeräte und sog. intelligente Zähler der E-Werke, die z.B. jeder Stromkunde bereits installiert hat, der eine Nachspeicherheizung oder eine Wärmepumpe betreibt. Damit könnten die E-Werke unter dem Angebot eines günstigen Stromes zu beliebigen Zeiten von hohen Sonnen- oder Windstromerträgen nicht nur Speicherheizungen, sondern auch andere Geräte wie Waschmaschinen, Trockner, Warmwasserspeicher usw. bedarfsgerecht über Fernsteuerung einschalten. Somit wäre auch ein großer Teil der Stromspeicherfrage sowie der Transport und Leitungsfrage gelöst und das wäre heute schon ohne große Investitionen möglich.

Ein weiterer Energiespareffekt ist durch eine energiesparende Bauweise zu erreichen. So finden wir beispielsweise in Europa Supermärkte neuester Bauart ,die nicht über ein einziges Fenster verfügen.

Hier werden täglich tausende von kwh nutzlosfür künstliche Beleuchtung verbraucht, was bei anderer Bauweise die Sonne übenehmen könnte. (Negativbeispiel :SUPERNOVA Zadar/Kroatien (Bj.2010)

 Positiv-Beispiel: EUROVEA in  Bratislava /Slowakei (BJ 2010) s. Fotos am Ende des Berichtes

Es muss auch daran gedacht werden, überdimensionierte öffentliche Beleuchtungsanlagen teilweise zu reduzieren oder kurzzeitig abzuschalten.Dies trift auch auf aufwändige, oft unnötige großflächige Werbeanlagen zu.

Ich bin darüberhinaus sehr zuversichtlich, dass sich der Stromverbrauch in Zukunft schon deshalb verringern wird, weil die technische Entwicklung vieler Geräte in diese Richtung läuft:

So verbrauchte z.B. einer der ersten Farbfernsehgeräte noch 600-800 Watt, heute liegen diese teilweise schon unter 100 Watt. Kühl-, Gefrier- und Klimageräte liegen heute bereits 30% unter denen vor ca. 10 Jahren.

Eine Heizungsumwälzpumpe z.B. hatte bis vor wenigen Jahren noch 60 - 100 Watt, die selbe Leistungsklasse macht das heute mit 10-25 Watt.

Der Einsatz von neuen LED-Beleuchtungen bringt eine Stromersparnis von bis zu 80% !!

Strom sparen muss einfach belohnt werden!

Strom vergeuden muss bestraft werden !

Dann wirds auch gemacht, da bin ich mir sicher.

 

Letztendlich wird die Entwicklung von dezentralen Kleinenergieanlagen wie Blockheizkraftwerke, Bio-Kraftwerke, Brennstoffzellen und ähnlichen, wasserstoffbetriebenen Energieerzeuger nicht nur das Energie- sondern auch das Transport- und damit das Netzproblem lösen.

Da diese Entwicklung derzeit schon einen akzeptablen Stand erreicht hat, bin ich sehr zuversichtlich, dass mit entsprechendem Nachdruck und Konzentrationm auf diese Energiearten  in der Forschung und Finanzierung kurzfristig messbare Erfolge zu erzielen sind.

 

Ein Ausstieg aus der Atomenergie ist deshalb durchaus in den nächsten 5 -8 Jahren stufenlos zu realisieren ohne Stromengpässe zu bekommen. Packen wirs an!

 

Voraussetzung wird wohl sein, dass die Politik endlich ihr Marionettendasein beendet und den Mut hat, den Lobbysten mit Realität und Volkswillen zu begegnen. Die Wahl in Baden-Württemberg hat da Zeichen gesetzt.

Von der neuen Regierung erwarte ich diesen Mut.

 

 Erste einsichtige Ergebissse:

Mai 2011:

Die Stadtwerke Mannheim praktizieren jetzt die von mir vorgeschlagene Technik, Strom dann günstig anzubieten, wenn die alternativen Energien dies gerade hergeben. Es werden auch intelligente Schaltungen angeboten, die automatisch z.B. Waschmaschinen, Warmwasserspeicher,Trockner usw. einschalten, wenn Stromüberschüsse vorhanden sind.

Also es geht doch !, Weiter so.

 

zum Thema Stromtrassen

Ich finde den derzeitigen überdimensionierten Ausbau der Höchstspannungsleitungen von der Nordsee nach Süddeutschland nicht notwendig. Er dient nur einer gewissen Lobby der Stromunternehmer.

Strom muss man dort erzeugen, wo er gebraucht wird und dann erzeugen, wann er gebraucht wird.

Mit neuen Techniken wird das in Zukunft möglich sein.(Brennstoff-Technik) Ausserdem sollte weiter Strom eingespart und zeitlich richtig verteilt werden,(s. Bericht oben) Aber auch da haben die Strom-Lobbysten kein sichtbares Interesse.

Allein im Bereich der Licht LED-TEchnik wird in diesem Bereich bereits eine Strom-Ersparnis von bis zu 80% gegenüber der bisherigen Technik erreicht.

 

zum Thema Elektro-Mobil Stand 22.5.17

 

Dass viele Autokäufer von der derzeitigen Technik der Elektroautos nicht zu begeistern sind, ist nachvollziehbar.

Meiner Meinung nach ist die derzeitige Lösung von Stromspeicherung mittels aufwändigen und teuren Batterien eine Zwischenlösung. Das größte Problem ist immer noch die dadurch eingeschränkte Reichweite. Strom ist zwar die am leichtesten zu trransportierene Energieart, aber dafür die am schwersten zu speichernde.

Insbesondere, wenn mit dem gsepeichtern Strom im Winter auch noch geheizt wird, purzeln die vorhandenen Kilometer auf ein unerträglich geringes Maß. Das muss man wissen, denn die Heizung verschlingt mehr als der Antriebsmotor!.Dann sind die Reichweitenangaben im Winter weit von den Sommer-Daten entfernt.

Hier hätte ich als Kompromiss eine herkömmliche fossile (Benzin)Heizung vorgeschlagen, um nicht die Reichweite in der Heizperiode einzuschränken. Da die Heizung nur kurze Zeit im Jahr benötigt wird, wäre das auch ökologisch vertretbar.

Eine Lösung bietet meines Erachtens die bereits sehr weit entwickelte Brennstoffzelle. Absolut umweldfreundlich, mit Sonnenenergie kann Wasserstoff erzeugt und gut gespreichert werden. Die Brennstoffzelle liefert dann genügend Strom für den Antrieb und eine gehörige Rest-Energie für die Heizung, ohne die Reichweite zu verringern.Reichweiten von derzeitigen Benzin/Diesel-Fahrezugen könnten dann sogar noch übertroffen werden.

Ich sehe  keinen plausiblen, insbesondere keinen technischen Grund, warum das nicht schon praktiziert wird.

 

Wenn Sie anderer Meinung sind, können Sie mir das gerne mitteilen, bin für alle Anregungen dankbar.

 

Ihr

 

Bruno Bittner

 

Positivbeispiel für Lichtinensive Architektur,Eurovea in Bratislava Bj. 2010
Negativbeispiel SUPERNOVA Zadar/Kroatien Bj.2010